Berufsschultag 2017 – Berufsbildung 4.0

Foto DokumentationMit der zunehmenden Digitalisierung aller gesellschaftlichen Bereiche sind auch enorme Veränderungen in der Arbeitswelt verbunden. Der digitale Wandel schafft neue Anforderungen an die Qualifizierung von Fachkräften, eröffnet aber auch neue Möglichkeiten, Wissen mit digitalen Lern- und Lehrformaten zu vermitteln. Auf welche Arbeitswelt müssen Lehrkräfte die Schülerinnen und Schüler vorbereiten? Wer wird künftig überhaupt noch gebraucht? Wie können Vollzeitschülerinnen und Schüler sowie Auszubildende dazu befähigt werden, in der digitalen Arbeitswelt ihre Interessen zu vertreten? Welche Anforderungen kommen auf die Betriebe zu? Wie bilden sie für diese Arbeitswelt aus? Industrie 4.0, Wirtschaft 4.0 und Berufsbildung 4.0 sind die Zukunftsthemen.

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Ausbildungschancen junger Migrantinnen und Migranten sinken weiter

BIBB Pressemitteilung

Das Bundesinstitut für Berufsbildung kommt in einer aktuellen Analyse zu dem Ergebnis, dass die Suche nach einem Ausbildungsplatz für junge Migrantinnen und Migranten in den Jahren 2004 bis 2016 deutlich gesunken ist. Ein Vergleich mit Jugendlichen ohne Migrationshintergrund zeigt, dass nur 29 % der Bewerber*innen mit Migrationshintergrund 2016 eine Berufsausbildung aufgenommen haben, während es bei den Bewerber*innen ohne Migrationshintergrund 47 % waren.

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Zukunft Berufsbildung

BIBB BWP 4/17

Mit Zukunftsfragen der Berufsbildung befasst sich Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung im Editorial der Publikation „Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis“. Er beleuchtet in seinen Ausführungen die vier Themen Internationalisierung, Digitalisierung, Passungsprobleme am Ausbildungsmarkt sowie Integration Geflüchteter und versucht, ihre aktuelle Bedeutung für die Berufsbildung deutlich zu machen, verbunden mit Handlungsoptionen für die Zukunft.

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KMK wertet berufliche Bildung auf

Bericht der KMK

Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, die baden-württembergische Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann, bewertet die Entscheidung der KMK, einen eigenen Hauptausschuss für die Themen der beruflichen Bildung zu schaffen, als richtiges Signal.
Die berufliche Bildung mit ihren wachsenden Aufgaben bei Integration und Förderung sowie bei der Vermittlung von Abschlüssen wird nunmehr organisatorisch und politisch aufgewertet. Die Gewerkschaften sitzen als kompetente Verhandlungspartner in diesem Ausschuss.

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