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Koalitionsvertrag Berufliche Bildung – kein großer Entwurf

Die Aussagen auf knapp 3 ¼ Seiten bleiben vage und sind wenig konkret, neue Ideen sind nicht enthalten. Es soll viel evaluiert werden, eine wirkliche Stärkung der beruflichen Bildung ist nicht erkennbar. Es wird vielmehr erneut der Ausbau bzw. die Stärkung der BBS als regionale Kompetenzzentren als eigenständige Bildungsdienstleister formuliert. Die zentrale Stellenbewirtschaftung wird in Frage gestellt. Eine Aussage zum Recht auf Ausbildung – Fehlanzeige.


Aber es findet sich auch Positives: Die berufliche Bildung bleibt im MK und die vorgesehen Stellenstreichungen werden storniert. Das „Bündnis Duale Berufsausbildung“ wird fortgesetzt und die eingebrachten Vorschläge werden weiter verfolgt und umgesetzt, u. a. die flächendeckende Einführung von Jugendberufsagenturen. Zur Umsetzung der Inklusion sollen die BBS über den Ausbau von Beratungsangeboten und Fortbildungen unterstützt werden.